Home Sport Es war einmal ein Fahrrad…

Es war einmal ein Fahrrad…

written by Lisa 27. November 2016

Zu Anfang meines neuen Unisemesters war ich topmotiviert. So wie man das immer ist! ­čÖé Auf jeden Fall dachte ich mir, ich k├Ânnte die Motivation auch ein bisschen f├╝r Sport nutzen. Daf├╝r fehlt mir die Motivation ja bekannterma├čen auch. Also habe ich mein Fahrrad geholt und bin damit zur Reparatur gegangen. Irgendein Honk hatte mir da n├Ąmlich den hinteren Reifen kaputt geschnitten. Aber gut, l├Ąsst sich ja alles reparieren. Ich dachte mir, wenn das Fahrrad wieder wie neu ist, kann ich richtig flei├čig durch die City radeln. Gesagt, getan. Es hat eine Rundumerneuerung vom Fahrrad-Doktor bekommen.

Als ich mein Fahrrad abgeholt habe, war ich begeistert, wie toll und neu es aussah! Dann habe ich den Preis erfahren. Und bin fast aus den Latschen gekippt. 160ÔéČ. Puuhhhhhh….

Aber gut, das muss es einem halt wert sein. War es mir. Aber ich habe beschlossen, f├╝r den Preis muss ich jetzt auch viel fahren. Also kaufe ich mir kein Semesterticket f├╝r die Uni, sondern fahre ├╝berall mit dem Fahrrad hin.

Ich war wirklich super motiviert und bin flei├čig jeden Tag zur Uni und zur Arbeit mit dem Fahrrad gefahren. Es ging echt flott und hat Spa├č gemacht und eigentlich war alles rundum perfekt. Die Bewegung hat mir richtig gut getan und hat mein schlechtes Gewissen beruhigt, dass ich zu wenig Sport mache. Ich muss aber zugeben, dass es mir schwerer gefallen ist, wenn es geregnet hat. Aber auch das ging mit Regenjacke und M├╝tze.

Dann war der verh├Ąngnisvolle Tag gekommen. Eigentlich war ich auf dem Weg zu meiner Vorlesung am Sendlinger Tor. Bei ca. 2/3 des Weges habe ich gemerkt, dass das Fahren irgendwie anstrengender ist und das Fahrrad komische Ger├Ąusche macht. Ich habe also angehalten und geschaut was los ist. Und ratet mal – der Reifen war platt. Schon wieder kaputt. Ist das zu fassen? Ich muss wohl durch irgendeine Scherbe oder so gefahren sein. Mehr als ├Ąrgerlich. Also Fahrrad abgestellt und den Rest gelaufen. Nat├╝rlich kam ich zu sp├Ąt zu meiner Vorlesung. Und war todes genervt. K├Ânnt ihr euch sicher vorstellen.

Dann war das Problem, dass das Fahrrad abgeholt werden muss. Mein Fahrraddoktor wollte sowohl f├╝r die Abholung, als auch f├╝r den neuen Reifen UND die Montage nochmal Geld. Das war nat├╝rlich nicht drin. Also habe ich meinen Herzensmann ├╝berredet, mir zu helfen, das Fahrrad nach Hause zu bringen. Mit ein bisschen Montage hat das zum Gl├╝ck auch gut geklappt. Dann wurde mein Papi noch engagiert, den Reifen zu flicken und es war alles wieder gut. Nur die Lust am Fahrrad Fahren ist mir vergangen.

Jetzt fahre ich wieder U-Bahn und bin super froh die Zeit zum Lesen nutzen zu k├Ânnen! Und mein Gewissen? Ja also das arbeitet wieder auf Hochtouren und beschwert sich! ­čÖé

 

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