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Du. Wirst. Vergessen.

Die Gesellschaft wird erschüttert durch eine Epidemie, die unter Jugendlichen umgeht und dafür sorgt, dass diese reihenweise Selbstmord begehen. Um das zu verhindern, wurde „Das Programm“ entwickelt. Wo angesteckte Jugendliche hingeschickt werden, um von der Krankheit befreit zu werden. Doch dort wird man von viel mehr als der Krankheit befreit. Die gesamten Erinnerungen werden gelöscht, so dass man sich nicht mehr an die krankmachenden Erfahrungen erinnern kann. Doch auch die Schönen vergisst man. Es passiert also immer öfter, dass sich kranke Jugendliche schneller umbringen, weil sie lieber sterben, als in „Das Programm“ zu müssen, aus dem nur leere, gefühllose Hüllen zurückkehren.

Personen:

Sloane hat ihren Bruder an die Krankheit verloren, er hat sich sein Leben genommen. In ihrem Umfeld werden immer mehr Freunde angesteckt und trotz all dem Schmerz, den sie über die Verluste von ihnen empfindet, versucht sie, sich möglichst normal zu verhalten, damit sie nicht in „Das Programm“ muss. Doch dann erwischt es ihren Freund, den sie wie verrückt liebt. Sie teilen so viele fantastische gemeinsame Erinnerungen, dass sie diese auf keinen Fall verlieren will. Aber wie soll sie nach so vielen Verlusten noch stark bleiben? Für jeden gibt es irgendwann eine Grenze.

James ist Sloanes Freund und hat ihr versprochen, immer auf sie aufzupassen. Doch als er krank wird, kann er nicht mehr auf sie aufpassen. Er kann nicht einmal sich selbst beschützen. Wird er sich das jemals verzeihen können? Und wird er seine Erinnerungen wiedererlangen können?

Fazit:

Die Geschichte hat mich unheimlich berührt. Es ist eine ganz neue Idee, was das Buch so interessant gemacht hat. Es war von vorne bis hinten spannend und unvorhersehbar. Außerdem bin ich der Meinung, ein solcher Fall ist gar nicht so unrealistisch, sollten wir uns einer solchen Krankheit gegenüber sehen. Ich habe Sloane für ihr Durchhaltevermögen und ihre Stärke geliebt. Allerdings konnte ich ihre Mutter auf den Tod nicht ausstehen, wobei das bestimmt Absicht der Autorin war. Was mich nicht befriedigt hat, war das Ende. Es ist so offen und lässt so viele Möglichkeiten zu, dass es eigentlich eine Fortsetzung geben muss! Ich habe natürlich recherchiert und dann entdeckt, dass es wirklich eine Fortsetzung gibt! Ich bin also mehr als neugierig, diese in die Finger zu bekommen und zu erfahren, wie es rund um „Das Programm“ weitergeht!

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In freundlicher Kooperation mit blanvalet.

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