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Für immer und Sushi?

Vanessa verbringt drei Monate in Tokyo als Babysitterin. So der Plan. Doch das Leben hält nicht viel von Plänen. Ihr Babysitter Job entpuppt sich nicht als das, was sie erwartet hatte. Ihre Mitbewohnerin spannt sie für einen neuen Job ein und dann ist da noch deren bester Freund, der ziemlich süß ist. Drei außergewöhnliche Monate mit einem abrupten Ende oder der Anfang von etwas Großem?

Personen:

Vanessa läuft vor den Problemen in ihrer Heimat weg und startet einen zeitweisen Neuanfang in Tokyo.  Nach kurzer Zeit kommt sie mit den Babysitting-Kindern super zurecht. Nicht aber mit deren Mutter. Deshalb sucht sie sich eine Wohnung. Sie landet in einer WG mit der aufgekratzten Saki. Deren bester Freund Takuya beeindruckt Vanessa sehr. Irgendetwas an ihm scheint sie sehr zu reizen. Doch wer fängt schon für drei Monate eine Beziehung an. Keiner – weshalb die beiden sich dagegen entscheiden. Vanessa fängt an, für Saki zu arbeiten und die beiden werden unzertrennlich. Ihre Stärke alleine in einer fremden Stadt zurechtzukommen ist überwältigend. Der Leser wird super an ihren Gedankengängen teilhaben gelassen und sehr oft erkenne ich mich darin wieder.

Ihre Mitbewohnerin Saki ist Halbjapanerin und ein herzensguter Mensch. Ihre Offenheit und Lebensfreude sind beeindruckend und sie ist eine fantastische Freundin für Vanessa. Saki hat ein Unternehmen, das Menschen mit interkulturellen Problemen hilft. Dafür spannt sie auch Vanessa und ihren besten Freund Takuya ein. Die drei verbringen sehr viel Zeit miteinander und Saki and Takuya versuchen Vanessa einen unvergesslichen Aufenthalt zu bescheren. Gerade Saki hängt ihr Herz sehr an Vanessa und versucht nach den drei Monaten alles, um sie zum Bleiben zu bringen.

Takuya ist ein typischer japanischer Angestellter, dem sein Job sehr wichtig ist und der ansonsten sehr viel Zeit bei Saki verbringt. Er war mal mit ihrer Schwester zusammen, doch damals hat er zu wenig für sie riskiert. Als Vanessa in sein Leben tritt, merkt er gerade noch rechtzeitig, dass ihm das nicht noch einmal passieren darf. Er ist richtig süß und zurückhaltend. Außerdem ist er der beste Freund, den man nur haben kann.

Fazit:

Ich habe wahnsinnig viel über die japanische Kultur und Tokyo gelernt, sodass ich am liebsten sofort selber hinfahren würde. Der Schreibstil ist toll und die Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen. Sowohl die Geschichte der Liebe, als auch die der Freundschaft und die der Selbstfindung, alle vereint in einem Buch, haben mir sehr gefallen. Die drei Hauptpersonen habe ich alle ins Herz geschlossen und würde am liebsten noch weiter über die drei lesen!

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