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Schattentour

Das Urban Explorer Team und die Ghost Discoverers machen sich unabhÀngig voneinander auf den Weg, ein altes, leerstehendes Hotel zu untersuchen. Die einen aus Liebe zu alten GebÀuden, die anderen auf der Suche nach Geistern. Schnell stellt sich heraus, dass sie in diesem Hotel nicht alleine sind. Denn das Hotel beherbergt eine alte Geschichte. Und es ist nicht so verlassen wie es scheint. Es lebt.
Personen:
Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, jeweils aus der der verschiedenen Gruppen. Die Gruppen bestehen jeweils aus mehrere Personen, weshalb es sehr viele Hauptfiguren gibt.

Personen:
Die Urban Explorer bestehen aus Lara, Shannon, Adam und Malte. Sie besuchen regelmĂ€ĂŸig alte GebĂ€ude und machen Fotos. Vor allem Shannonliebt diese alten GebĂ€ude und schießt Fotos ohne Ende. Sie ist eine toughe und mutige Frau, die es locker mit jedem Mann aufnehmen kann. Sie ist oft die AnfĂŒhrerin der Gruppe, das liegt daran, dass sie am meisten Erfahrung hat. Sie sieht ihr Team schon fast als Familie an und mag alle unwahrscheinlich gerne. Allerdings verschließt sie bei Liebesdingen gerne die Augen, denn was fĂŒr andere offensichtlich ist, bleibt ihr verborgen, bis man es ihr buchstĂ€blich vor die Augen hĂ€lt. Das fand ich ein bisschen unglaubwĂŒrdig, denn sogar Außenstehende haben sofort bemerkt, dass ihr Teamkollege Malte total auf sie steht, nur ihr kam das nicht in den Sinn. Zum GlĂŒck hat er dafĂŒr gesorgt, dass sie es doch noch bemerkt.

Er ist seit Ewigkeiten unsterblich in Shannon verliebt. Die Beschreibungen ihres Aussehens aus seiner Sicht sind total sĂŒĂŸ und man kann richtig mit ihm mitfĂŒhlen, wie schwer es ihm fĂ€llt, ihr seine Liebe nicht zu gestehen. NatĂŒrlich möchte er ihre Freundschaft und ihr Team nicht aufs Spiel setzen. Doch auch er merkt irgendwann, dass er das nicht lĂ€nger fĂŒr sich behalten muss. Malte hat eine schlimme Vergangenheit, die ihn im Laufe der Nacht immer wieder einholt. Das macht ihn zu einem sehr Ă€ngstlichen Charakter, was mir sehr gut gefallen hat, denn auf den ersten Blick, denkt man ganz anders ĂŒber ihn. Aber das zeigt seine menschliche Seite und die ist in diesem Hotel Mangelware.

Lara ist die kleine Zicke des Teams. Sie ist immer schön gekleidet, auch wenn das der Anlass nicht zulĂ€sst, beschwert sich ĂŒber alles und jeden, hat am wenigsten Erfahrung und bildet so das KĂŒken. Sie war von Anfang an mein Lieblingscharakter, wobei ich nicht sagen kann wieso, weil sie nicht die liebenswĂŒrdigste Person ist. Aber vielleicht gerade deswegen, weil sie etwas besonderes ist, ihren eigenen Kopf hat, und ihrem Team zu hundert Prozent vertraut. Doch das wird ihr noch zum VerhĂ€ngnis.

Das ausgefallenste Aussehen hat wohl Adam mit seinem grĂŒnen Iro. Er ist stark und der BeschĂŒtzertyp. Das passt so garnicht zu dem, was dahinter steckt und nach und nach zum Vorschein kommt. Je lĂ€nger ich gelesen habe, desto mehr mochte ich ihn. Sowohl wegen seinem BeschĂŒtzerinstinkt, als auch seinem Mut und seiner weichen Seite.
Auch das andere Team hĂ€lt spannende Charakter bereit. Da wĂ€re einmalFynn, der rothaarige, schĂŒchterne Typ, der mit Menschen nichts anfangen kann und deswegen Kontakt zu den Geistern aufnehmen möchte. Er mag ja ein ganz lieber Kerl sein, aber mir war er von Anfang an unheimlich und das hat sich auch nicht geĂ€ndert. Ihm hĂ€tte ich so einiges zugetraut, auch wenn das nicht alles gestimmt hat. Tut mir sehr leid Fynn!

Er ist mit zwei MĂ€dchen unterwegs. Die eine ist Carly. Sie hat einen seltsamen Modegeschmack und keinerlei Angst vor dem Paranormalen. Sie ist super interessiert an Geistern und mit Abstand diejenige, die im Hotel am wenigsten Angst hat und immer ruhig bleibt. Wieso das so ist, ist noch einmal eine andere Geschichte!
Die letzte im Bunde ist Elin. Sie versteht sich super mit Carly, findet Fynn ein bisschen seltsam, aber ist gerne mit beiden auf Geisterjagd, auch wenn sie sich kaum kennen. Da sich ihr Team schnell als unheimlich herausstellt, ist sie froh, auf das andere Team und vor allem Adam zu treffen, der sie sehr interessant findet.

Sie alle machen eine harte Nacht durch und finden nach und nach heraus, was hinter der Geschichte des Hotels steckt.

Fazit:

Am Anfang hat mich das Buch nicht wirklich gepackt, weil es mir zu lange gedauert hat, bis die Action wirklich losging. Aber dafĂŒr kam sie dann mit voller Wucht und haut einen um. Mein Fehler war, das Buch abends zu lesen, als es schon dunkel war und ich sehr schnell in die gruselige AtmosphĂ€re des Buches gezogen wurde. Da ist dann nicht mehr gut Kirschen essen! Eine Entscheidung der Autorin hat mir leider garnicht gefallen, das nehme ich ihr sehr ĂŒbel, aber ansonsten war das Buch fantastisch! Ich mochte fast alle Personen sehr gerne und die Geschichte, die hinter dem Ganzen steckt ist fantastisch!

LG Lisa

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