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Die Begehrte РEleonoras geheime Nächte

Eleonora zieht es auf der Suche nach einem neuen Job zu ihrer Kindheitsfreundin Corinne. Sie bietet ihr ein Dach √ľber dem Kopf und Hilfe, m√∂glichst bald wieder lehren zu k√∂nnen. Doch leider werfen Corinnes Mitbewohner und ihre Geheimnisse einen Schatten auf Eleonoras Neuanfang und bevor sie es sich versieht, hat sie alle in ihr Herz geschlossen und Schwierigkeiten, wieder heraus zu kommen.

Personen:

Eleonora ist Lehrerin und sehr froh, dass sie vor√ľbergehend bei Corinne wohnen kann, um sich ein neues Leben aufzubauen, nachdem sie sowohl ihren Job als auch ihren Freund verloren hat. Sie zieht also mit ein in die Villa Bruges und ist von Anfang an fasziniert von ihr und ihren Bewohnern. Sie stellt schnell fest, dass sie alle durch ein gro√ües Geheimnis verbunden sind und setzt alles daran dahinter zu kommen. Dabei im Weg stehen ihr nur leider ihre Gef√ľhle. Zum einen f√ľr Corinnes (Ex)Freund Alessandro und dessen Bruder Emanuelle. Sie m√∂chte auf gar keinen Fall ihre Freundin Corinne verlieren und auch keinem der M√§nner das Herz brechen, aber wie soll man sich zwischen sch√∂n und sch√∂ner entscheiden? Mich hat es fast wahnsinnig gemacht, wie lange sie mit den beiden rumgemacht hat und sich nicht entscheiden konnte und immer wieder einen weggesto√üen hat – in Dauerschleife. Ich kann ihre Loyalit√§t ihrer Freundin gegen√ľber zwar gut verstehen, aber auch da gibt es irgendwann Grenzen. Zum Beispiel bei der gro√üen Liebe. Da m√∂chte dann doch jeder, dass seine Freundin gl√ľcklich sein kann. Vor allem im Hinblick auf die gemeinsame Vergangenheit der beiden und Eleonoras Gef√ľhl, dass Corinne ihr alles Gute im Leben weggenommen hat. Au√üerdem hatte ich¬†nie das Gef√ľhl, dass die beiden wirkliche Freundinnen sind, jedenfalls kam das nicht so r√ľber.

Corinne ist zusammen mit Eleonora aufgewachsen wie ihre Schwester. Zum einen hat das die beiden sehr zusammen geschwei√üt, zum anderen gab es zwischen den beiden schon immer Konkurrenzkampf zwischen Freundinnen, Jungs und Liebe. Diesen hat Corinne f√ľr gew√∂hnlich gewonnen. Auch nun hat sie das gro√üe Los gezogen. Sie ist die Freundin von Alessandro und darf mit ihm zusammen in der Villa Bruges wohnen. Doch der erste Schein tr√ľgt. Sie ist zwar unsterblich in ihn verliebt, er dagegen liebt sie schon lange nicht mehr und hat sich von ihr getrennt. Corinne will das nicht wahrhaben und versucht alles, um weiterhin bei ihm wohnen zu k√∂nnen und ihn m√∂glicherweise zur√ľck zu erobern. Dazu greift sie zu allen Mitteln. Ich finde das echt drastisch und unm√∂glich, einen Menschen emotional so zu erpressen und seine Schw√§chen so derma√üen auszunutzen, dass mir Corinne von Anfang an extrem unsympathisch war.

Alessandro ist Corinnes (Ex)Freund und hat eine sehr schwere Kindheit hinter sich. Seine Familie gibt sich alle M√ľhe, ihn damit so gut es geht zu verschonen und f√ľr ihn da zu sein. Allerdings haben diese Erfahrungen bei ihm f√ľr Eigenschaften gesorgt, die er einfach nicht los wird. Er hat zum Beispiel gro√üe Probleme damit, Corinne aus dem Haus zu werfen, auch wenn diese¬†gar kein Recht mehr hat dort zu bleiben. Ebenso hat er seine Gef√ľhle nicht unter Kontrolle und verliebt sich sehr schnell in Eleonora. Aber Corinne f√§hrt gro√üe Gesch√ľtze auf und schon ist Alessandro Sklave seiner Gutm√ľtigkeit. Er hat mir wirklich leid getan. Er k√∂nnte so ein toller Mensch sein. Aber seine Familie verweigert ihm die Wahrheit, weshalb er zu einer Person geworden ist, die einfach nicht er selbst ist.

Emanuelle ist Alessandros Bruder und immer f√ľr ihn da. Ihn plagen gro√üe Schuldgef√ľhle wegen der Geschehnisse aus der Vergangenheit – weshalb auch er Probleme hat, sich Gef√ľhle einzugestehen. Doch die Gef√ľhle, die er hat, hat er f√ľr Eleonora. Bl√∂d nur, dass ihr Alessandro so wahnsinnig gut gef√§llt und bl√∂d nur, dass sie nebenbei trotzdem ziemlich viel Spa√ü mit Emanuelle im Bett hat. Und dann w√§re da auch noch Emanuelles Freundin June, die dem Ganzen im Weg steht.

Fazit:

Ich habe am Anfang extreme Probleme mit den vielen Personen gehabt. Doch so nach und nach habe ich den √úberblick bekommen, wer, wann mit wem geschlafen hat. Und wer wessen Geheimnis h√ľtet. Ich muss aber leider sagen, dass mich das Buch nicht so √ľberzeugt hat. Ich finde es schwer zu sagen, wieso. M√∂glicherweise weil alle Leute im Buch total verr√ľckt sind und jeder ein Riesenpaket mit sich rumschleppt. Oder weil¬†jeder mit jedem was hatte und sie trotzdem alle befreundet sind. Oder weil¬†man sich mit dem Zweit- bzw. Drittbesten zufrieden gibt. Oder wegen¬†dem nervigen Entscheidungsprozess von Eleonora. Grunds√§tzlich finde ich Villa Bruges eine gute Idee, aber zum Lesen des n√§chsten Teils wird es leider nicht reichen.

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In freundlicher Zusammenarbeit mit blanvalet. 

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