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Palace of Glass РDie Wächterin

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Wir sind in der Zukunft. Einer Zukunft, wo Ber√ľhrungen illegal sind. Das liegt daran, dass es Menschen gibt, Magdalenen genannt, die durch Ber√ľhrungen Gedanken lesen und ver√§ndern k√∂nnen. Rea ist eine von ihnen. Dem Drang Menschen zu ber√ľhren gibt sie nur in illegalen Stra√üenk√§mpfen nach. Bis eines Tages jemand auf die aufmerksam wird, uns sie an den Englischen K√∂nigshof beordert wird. Ihre Aufgabe? Den Kronprinzen besch√ľtzen. Kann sie f√ľr seine Sicherheit sorgen?

Personen:

Rea ist eine Magdalena und muss sich wahnsinnig in Acht nehmen, dass niemand ihr auf die Schliche kommt, denn ihresgleichen werden in der Gesellschaft nicht geduldet. Als sie an den K√∂nigshof kommt ist ihre gr√∂√üte Angst entlarvt zu werden. Sie geht ihrer Aufgabe nach und freundet sich nach und nach mit ihren Kollegen an. Allerdings kann sie sich dem Kronprinzen gegen√ľber nicht so verhalten, wie sie sollte. Sie findet immer mehr Gefallen an ihm, kann sich irgendwann nicht mehr zur√ľckhalten und muss ihn ber√ľhren. Das ist f√ľr sie leider der Anfang vom Ende. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, wie sehr sie durch ihre F√§higkeiten eigentlich gequ√§lt wird und wie schwierig es f√ľr sie ist, niemanden ber√ľhren zu d√ľrfen. Ich hatte also √∂fter Mitleid mit ihr, finde aber auch, dass sie sich viel zu viel gefallen hat lassen. Eigentlich ist sie eine starke Frau, l√§sst sich aber in diesem K√∂nigshaus total unterdr√ľcken und dem√ľtigen. Das hat sie mir dann einfach wieder unsympathisch gemacht. Ohne ihre Freundin am Hof h√§tte sie wohl garnicht durchgehalten.

Robin ist der Kronprinz, liebt zwar seine Eltern, steht aber nicht hinter ihnen, wenn es um Herrschaftsthemen geht. Er ist in vielen Dingen anderer Meinung und m√∂chte vieles in seiner Regentschaft √§ndern. Er h√§lt sich l√§ngst nicht an alle Regeln und empfindet f√ľr Rea mehr als er eigentlich sollte. Sie ist eine B√ľrgerliche und bei weitem nicht gut genug f√ľr ihn. Ganz zu schweigen von ihrem Geheimnis, das sie f√ľr ihn mehr als unbrauchbar macht. Auch er hat den Hass auf Magdalenen, wobei es bei den meisten Menschen eigentlich kein Hass ist, sondern pure Angst, dass jemand in ihrem Kopf herumschrauben k√∂nnte. Ich mochte Robin nie wirklich, kann aber nicht sagen, woran das lag. Vielleicht an der Unterw√ľrfigkeit seinem Vater gegen√ľber. Ich bin der Meinung er sollte zu seinen Ansichten stehen und nicht blind Befehle verfolgen. Zum Gl√ľck schaltet aber auch er irgendwann sein Gehirn ein und wom√∂glich k√∂nnte es f√ľr die beiden doch eine Zukunft geben?

Fazit:

Der Klappentext hatte mich sehr gereizt, weil es mal wieder eine ganz neue Idee ist. Man sollte ja meinen, dass wir in der Zukunft toleranter werden, doch dem ist nicht so und die Gesellschaft macht mehr R√ľck- als Fortschritte. Es gab viele Charaktere, die ich sehr gerne mochte, die beiden Hauptprotagonisten geh√∂rten aber leider nicht dazu. Ich muss leider auch sagen, dass sich die Geschichte am Anfang sehr gezogen hat und mich nie wirklich packen konnte. Au√üerdem gab es sehr viele grausame Szenen, die mir viel zu detailliert ausgeleuchtet wurden, da bin ich wohl zu zart besaitet f√ľr. Alles in allem ein gutes Buch, aber nicht spannend genug, als dass ich den n√§chsten Band auch noch lesen w√ľrde.

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In freundlicher Kooperation mit penhaligon. 

 

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